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Satoru Iwata ist tot. Und viele Gamer auf der ganzen Welt verspüren wohl etwas merkwürdiges : Trauer. Nicht, das wir noch nie Trauer verspürt haben, aber diesmal ist es anders: Wir trauern um einen 55 Jahre alten Menschen am anderen Ende der Wwelt, den wir nie getroffen haben, der nicht wusste das es uns gibt und von dem wir nur wissen das es ihn gab weil er CEO einer Firma war, deren Produkte wir kauften. Manche weinen um ihn, manche trauern still, manchen ist es egal. Ich fand es immer höchst albern wenn Leute um Menschen trauern die sie nicht kennen. Hochmut kommt vor dem Fall. Sicher, nüchtern betrachtet ist es merkwürdig. Nüchtern betrachtet ist es lächerlich. Aber realistisch betrachtet ist es ganz normal. Denn Iwata stand für das genau Gegenteil von Trauer.

Egal was man von Iwata dachte, egal ob man glaubte er führe Nintendo in den Ruin oder in neue Höhen, eins sollte jedem klart gewesen sein: Iwata war ein Original. Er fühlte sich zuerst an wie ein Mensch und erst dann wie ein CEO. Nur wenige in der Spieleindustrie schaffen das und noch weniger haben eine so wichtige Position wie er hatte (z.B. Sonys Yoshida). Ein CEO der sich nicht zu schade war sich mit Bananen in der Hand fotografieren zu lassen, der dämliche Videos drehte und auf der E3 zeigt, der sich von einem 3DS einsaugen, in einen Hasen und in eine Playdo Figur verwandeln lies. Und der direkt zu den Gamern dieser sprechen wollte, selbst wenn das was er sagte ihnen nicht gefiel. Zweifellos ist es der Nin-Fanboy in mir der hier spricht, zweifellos war Iwata kein Heiliger aber obwohl mich Nintendos Lineup über die Jahre hinweg immer weniger und weniger interessierte hab ich Iwata dafür respektiert eines sein zu wollen: Spassig und human. Das dies in einer Industrie, die sich nur um Freude und Spass drehen sollte, so selten ist macht seinen Tod noch trauriger.

Nein, ich weine nicht um Iwata. Aber zu sagen, dass mich sein plötzlicher tod nicht bedrückt wäre ebenfalls geloden. Denn es fühlt sich irgendwie nicht real an. Nintendo und der Tod passen nicht zusammen. In meinenen kindischen Gedanken ist jeder, der mit Nintendo zu tun hat nicht der Lage traurig zu sein. In meinen kindischen Gedanken war Iwata unsterblich. Und auf eine Art und Weise ist er es auch.

 

RIP Iwata. 


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Der Streaming Service Netflix arbeitet an einer Live-Action Serie basierend auf Nintendos "The Legend of Zelda" Reihe. Das Projekt befindet sich allerdings noch in den Anfängen, es werden derzeit Schreiber dafür gesucht. Netflix selbst beschreibt die geplante Serie als "Game of Thrones for a family audience" also Game of Thrones für die ganze Familie. Dabei arbeitet man offenbar eng mit Nintendo zusammen.

Ob die Serie an die Erfolge anderer von Netflix produzierten Serien wie House of Cards oder Orange is the new black anknüpfen kann wird sich wohl noch zeigen. Hier ist zur Einstimmung darauf ein Trailer der absolut nichts mit dem Projekt zu tun hat, der aber bei den Worten "Zelda" und "Live-Action" Pflicht ist.

Quelle

 http://blogs.wsj.com/speakeasy/2015/02/06/legend-of-zelda-netflix-series/


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Der mittlerweile geschloßene deutsche Entwickler Faktor 5 hat laut eigenen Angaben daran gearbeitet Star Wars: Rogue Squadron, Star Wars Rogue Squadron II: Rogue Leader, und Star Wars Rogue Squadron III: Rebel Strike umfassend zu überarbeiten und mit 60 FPS Support auf die Wii zu bringen.
Neben neuer Grafik waren auch neue Inhalte geplant, unter anderem Lichtschwertkämpfe die Nintendos Wii Motion + Technik nutzen sollten.
Weiters war geplant jegliche Steuerungsart zu unterstützen, vom Gamecube Controller bis hin zum Mario Kart Lenkrad. Das vielleicht traurigste am ganzen: Wie Julian Eggebrecht, dem ehemaligen Präsidenten von Faktor 5, in einem Podcast erzählte war das Projekt bereits fertiggestellt als es von LucasArts gecancelt wurde.

Zudem war F5 arbeitet auch an einem neuen Rogue Squadron Teil der die Reihe mit der legendären X-Wing vs. Tie Fighter Reihe verbinden sollte. Auch dieses Projekt wurde aber gecancelt.

Quelle
Podcast


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Kingdom Come: Deliverance (PC, PS4, XBO) lässt in einem neuen Early Alpha Teaser die Grafikmuskeln gehörig spielen.

https://

 

Unter dem Motto "Dungeons, not Dragons" will das RPG des polnischen Entwicklers Warhorse Studios eine realistische Mittelalterwelt ohne Magie, Zaubertränke und Trolle liefern. Ende Oktober wollen die Entwickler einen ersten sehr frühen Build des Spiels für Backer veröffentlichen, der ein Dorf und etwas umliegende Umgebung beinhaltet und einem einen Einblick in die Mechaniken des Spiels geben soll. Dieser Build soll dann immer erweitert werden. Sobald das Spiel in der Beta ist wollen die Entwickler es als Early Access Titel auf PC und Konsolen (sollte ihnen das ermöglicht werden) veröffentlichen.

Wer schon im Oktober einsteigen will kostet das in etwa 35€, wer sich die Early Access Version auf Steam sichern will kann das für etwa 28€ auf der Homepage des Entwicklers tun.


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Mit dem Release von Wasteland 2 morgen erscheint wohl das bislang größte über Kickstarter finanzierte Spiel am PC. Fast 3 Millionen bekam Interplay Gründer Brian Fargo mit seinem Studio inXile für seinen Nachfolger zum Fallout Vorgänger von den Fans. Eine gute Million mehr legten diese nochmal für inXiles zweiten Kickstarter: Einen spirituellen Nachfolger zum Kultklassiker von Black Isle: Planescape Torment mit dem Namen Torment: Tides of Numenera. Nachdem die Arbeiten an Wasteland 2 wohl großteils abgeschloßen sind, bis auf den einen oder andern Patch den man wohl erwarten kann, konzentriert sich das Team jetzt voll und ganz auf Torment und hat jetzt auch einen ersten Gameplay- und Story Trailer veröffentlicht.

https://

Erscheinen soll das Spiel frühestens 2015, nach guter alter Kickstarter Tradition ist eine Verschiebung allerdings nicht unwahrscheinlich


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